Die asiatische Küche ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden in Deutschland. Zahlreiche Anbieter bereiten Sushi nach den unterschiedlichsten Konzepten wie „All you can eat Sushi“ oder „a la carte“ zu. Aber auch die Möglichkeit, das japanische Essen daheim einmal selber zuzubereiten, nutzen immer mehr Menschen. Sushi ist also sehr gefragt – aber woher genau stammt es eigentlich, woraus besteht es und ist es wirklich so gesund, wie behauptet wird?

Sushi kommt traditionelle aus Japan

Japanisches Sushi ist auch hierzulande in aller Munde: doch wie wird die japanische Köstlichkeit authentisch zubereitet? Foto: Netz News.

Sushi – ein Traditionsessen aus Japan

Eine Theorie besagt, dass Sushi von dem japanischen Wort für sauer abgeleitet wurde, was jedoch nicht endgültig geklärt ist. Sushi ist zwar ein traditionell japanisches Essen, hat aber seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Fisch, die von den Bewohnern rund um den Fluss Mekong betrieben wurde. In westlichen Ländern kam der Trend zum Japanisch essen jedoch erst im 20. Jahrhundert an.

Das Mekong Delta als Heimat des Sushi?

Die Anwohner des Mekong könnten Pioniere des Sushi sein. Foto von David McKelvey unter einer CC BY 2.0 Lizenz

Laut Aufzeichnungen öffnete das erste Sushi-Restaurant in Los Angeles im Jahr 1966. Die Zutaten bestehen neben der Füllung aus einem Reis, der klebrige Eigenschaften besitzt, damit er sich gut formen lässt. Die Sorte Koshihikari wird besonders oft verwendet, es gibt jedoch unzählige verschiedene Sorten. Die Füllungen werden je nach Geschmack gewählt. So ist es üblich unter anderem Avocado, Lachs, Gurke, Sesam, Surimi, Garnelen, Thunfisch, Soja und Kürbisstreifen zu verwenden. Eine gewisse Würzmischung und Nori-Blätter sind ebenfalls Bestandteil von Sushi. Meist wird auch das scharfe Wasabi oder eingelegter Ingwer zur Unterstützung und Ergänzung des Geschmacks verwendet. Auch die Darreichungsformen unterscheiden sich erheblich.

Vitamine und Omega-3-Fettsäuren / Risiko: roher Fisch

Durch die frischen Zutaten enthält Sushi neben vielen Vitaminen auch gesunde Omega-3-Fettsäuren, in den mit Fisch zubereiteten Varianten. Da diese beliebte Essensform jedoch mit dem Verzehr von rohem Fisch einhergeht, bestehen gewisse Risiken. Eingehende Untersuchungen zeigen jedoch, dass der Fisch in meisten Proben im einwandfreien Zustand ist. Bei der Zubereitung kommt dieser in Berührung mit menschlichen Keimen, daher ist die Hygiene oberstes Gebot. Auch Parasiten sind ein Thema, wenn es um Sushi geht. Die winzig kleinen Wurmeier können mit dem Verzehr von belastetem Fisch aufgenommen werden und diverse Symptome bei Menschen hervorrufen. Daher gibt es in Deutschland Gesetze die vorschreiben, dass der Fisch auf mindestens minus 20 Grad tiefgefroren werden muss. Zu häufig sollte das Gericht jedoch nicht verzehrt werden, da die mit Algen angereicherten Speisen zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen können. Kinder sollten das japanische Gericht nach Meinung mancher Ärzte aus diesem Grund generell nicht essen.

Sushi selbstgemacht

Auch beim Sushi selber machen sollte Hygiene an oberster Stelle stehen. Foto: Netz News.



Tipp: Der rohe Fisch sollte kurz vor der Zubereitung, mindestens aber am selben Tag gekauft werden, an welchem der Fisch auch zu Sushi verarbeitet wird.

Sushi im Restaurant oder zu Hause genießen

Nun kann Sushi in zahlreichen Restaurants bestellt werden, besonders „All you can eat Sushi“ ist sehr beliebt. Japanisch essen im einem stilgerechten Ambiente lockt täglich viele Besucher an, aber auch das Genießen der japanischen Küche in den eigenen Wänden ist auf dem Vormarsch. So gibt es mittlerweile sogar Lieferdienste, die mittels eigener Smartphone-Applikation – wie hier die App von Lieferheld – die Sushi-Bestellung vereinfachen. Aber auch ganze Themenabende mit Freunden versprechen viel Spaß beim gemeinsamen Zubereiten von Sushi.

Offen serviert in Schälchen mit den Zutaten am Tisch, kann jeder sein perfektes Sushi zaubern. Viele Gastgeber bereiten die kleinen Röllchen und Formen jedoch auch schon im Vorhinein zu; am meisten Spaß macht es jedoch, gemeinsam neue Kreationen zu finden und zu rollen – so wird das Sushiessen zu einem „integrativen Event“. Es gibt viel Equipment, um auch zu Hause professionell zu wirken. Hölzerne Formen, die das Sushi in die richtige Form bringen oder Anleitungen wie die verschiedenen Formen etwa Nigiri und Hoso-Maki entstehen, gibt es zur Genüge. Auf jeden Fall, hat das Sushi mittlerweile zu Recht einen großen Platz in unserer Esskultur erlangt.

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