Caipirinha („Caipirinja“) als Kultgetränk – unser Rezept

Caipirinha („Caipirinja“) als Kultgetränk – unser Rezept

Eines der absoluten Kultgetränke ist die Caipirinha – ausgesprochen „Caipirinja“. Sie ist übrigens weiblich – wenn in Bars oder Clubs „ein Caipi“ bestellt wird, dann stellen sich nicht nur dem Team von Netz News die Haare zu Berge, sondern auch jedem halbwegs begabten Barkeeper (Bartender).

Die Caipirinha zählt zu den Cocktails, die vermeintlich einfacher zu mixen sind; doch gerade bei diesem Drink trennt sich die Spreu vom Weizen: denn nichts ist so leicht, als dass man es nicht doch falsch machen könnte.

Die Zutaten für eine Caipirinha

Doch was benötigt man für eine gute Caipi? Nun, der Hauptbestandteil dieses Cocktails ist der sogenannte Cachaça – ein Zuckerrohrschnaps aus Brasilien. Auch bei dieser Spirituose ist der Zuckerrohr Ursprung des Feuerwassers, ähnlich wie beim Rum. Doch dieser wird i.d.R. aus der Rohrzuckermelasse hergestellt, während der Cachaça am Ende eines anderen Herstellungsprozesses steht:

Der Zuckerrohrsaft wird mit Wasser verdünnt und dann mit Hefe versetzt; nach dem Fermentierungsprozess wird der Schnaps anschließend gebrannt. Bekannte Marken in diesem Zusammenhang sind hierzulande CanaRío, Nêga Fulô oder auch Pitú.

Caipirinja
Hier zu sehen sind die Bestandteile einer Caipirinha („Caipirinja“). Foto von I.Friedrich / pixelio.de.

Neben dem Cachaça wird noch brauner Rohrzucker benötigt, frische Limetten, ein Stößel und auch Crushed Ice. Doch was viele vergessen: auch konzentrierter Lime Juice ist durchaus von Vorteil – wir greifen seit jeher auf Roses Lime Juice zurück.



Für eine gute Caipi ist Roses Lime Juice ein Muss!

Ein schön großes Glas (Tumbler) ist ebenfalls willkommen, denn wenn die Limette zerstoßen wird, wirken ganz schöne Kräfte über den Stößel auf des Glas – es soll schon vorgekommen sein, dass Gläser bei der Zubereitung von Caipis zu Bruch gegangen sind…

Zubereitung einer „Caipirinja“

Zunächst wird eine mittelreife Limette gewaschen und die Enden abgeschnitten. Sollte die Zitrusfrucht zu jung sein, dann gerät die Caipiriha („Caipirinja“) allzu sauer, und das ist dann ganz und gar nicht mehr lustig, denn dann hat der Genießer nicht selten das Gefühl, einen „Kloß im Halse stecken“ zu haben. Also beim Kauf darauf achten, dass die Limetten nicht mehr dunkelgrün sind, sondern vielleicht schon ein paar hellere gelbe Stellen aufweisen und beim Druck zwischen den Fingern etwas nachgeben – dann sind sie genau richtig!

Anschließend wird die Limette geviertelt bzw. geachtelt und zusammen mit etwa einem gehäuften Esslöffel braunen Rohrzuckers (je nach Geschmack auch mehr oder weniger) direkt im Glas mit dem Holzstößel zermanscht. Darauf werden dann ca. 4-6 cl des weißen oder auch hellbraunen Cachaça gegeben – je nachdem, wie stark der Cocktail gewünscht wird. Danach wird einfach das Glas (Tumbler) mit einem Fassungsvermögen von ca. 300 ml mit Crushed Ice aufgefüllt. Doch nicht vergessen, noch einen Spritzer Roses Lime Juice (2 cl) hinzuzugeben.

Die Caipi nicht schütteln, aber gut durchrühren
Was bei Cocktails fast immer wichtig ist: gut durchrühren! Das geschieht mit einem langen Löffel oder auch mit einem sogenannten „Stirrer“. Nun geht es ans Genießen – wir hoffen, dass jedeR mit diesem Caipirinha-Rezept Erfolg hat:)

Lustiges am Rande: Caipirinha stammt offenbar vom Wort „caipira“ und könnte somit als „Getränk des Hinterwäldlers“ bzw. „Getränk des Bauern“ bezeichnet werden (Quelle: Unnützes Wissen). Nun denn – Prost! Wenn es so gut schmeckt, dann werden wir doch gerne mal wieder zum Bauern;)