Dom in Nürnberg

Nürnberger Dom. Foto: Netz News.

Städtereisen sind in den letzten Jahren zum richtigen Trend geworden. Ihr spontaner Charakter passt zum heutigen Zeitgeist, immer etwas Neues entdecken zu wollen – und dafür nicht lange planen zu müssen. Nürnberg hat sich dabei als eines der beliebtesten innerdeutschen Ziele etabliert. Die größte Stadt des Frankenlandes ist relativ zentral gelegen und vereint Metropol-Feeling mit Historie; außerdem ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für viele weitere interessante Ziele in der Umgebung.

Gestatten, Dürer: der bekannteste Nürnberger aller Zeiten

Die Nürnberger Geschichte fällt auch in der Gegenwart stets auf einen Namen zurück: Albrecht Dürer. Die Werke des fränkischen Künstlers gelten bis heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. Dürer brachte die italienische Renaissance ins Frankenland; alleine die Andachtsbilder von Adam und Eva gelten unter Kunstfreunden weltweit als einzigartige Meisterwerke.

Beinahe Pflicht ist deswegen der Besuch des Albrecht-Dürer-Hauses. Der Künstler selbst lebte dort von 1509 bis zu seinem Tod im Jahr 1528 und schuf dort viele seiner bekanntesten Werke. Dementsprechend sieht es heute in dem vierstöckigen Haus am Tiergärtnertorplatz auch aus: Im Dürer-Saal finden sich sämtliche Hauptwerke in Form von originalgetreuen Kopien; die Schaffenskraft Dürers wird somit auf kleinstem Raum komprimiert.

Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg

Sehenswert: das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg. Foto von Thomas Weick / pixelio.de

Ritter-Feeling in der Moderne

Ein weiteres Aushängeschild Nürnbergs ist die Burg. Sie bietet den schönsten Ausblick über Nürnberg, darüber hinaus ist sie natürlich auch selbst ein gefundenes Fressen für geschichtsinteressierte Besucher. Genau genommen besteht das Wahrzeichen Nürnbergs sogar aus zwei Burgen: der Burggrafenburg und der Kaiserburg. Umso besser, dass gleich dahinter eines der wichtigsten Viertel der Stadt liegt. Am Kaulbachplatz und drum herum stehen viele gut erhaltene Gebäude, die die Jahrhunderte überdauern konnten und das altehrwürdige Gesicht Nürnbergs deswegen perfekt widerspiegeln.

Den Tag auf Fränkisch ausklingen lassen

Abends dann, wenn Henkerssteg, Gänsemännchenbrunnen und die vielen Kirchen und Museen der Stadt abgearbeitet sind, steht Entspannung auf dem Plan. Gerne im Zusammenhang mit Speis und Trank natürlich. Auch dabei muss nicht auf das typische Nürnberger Flair verzichtet werden: Der Biergarten des Krakauer Hauses liegt oben auf der Stadtmauer und verhindert somit, dass der Besucher selbst zu später Stunde vergisst, sich in einer der historischsten Städte Europas zu befinden. Es geht allerdings auch andersherum: das art & business Hotel in Nürnberg* zeigt die moderne Seite der Stadt, indem es modernes Design mit höchstem Komfort verbindet. Auch hier wird also deutlich, dass Geschichte und Gegenwartsbewusstsein kein Widerspruch sein müssen.

Innenstadt von Fürth

Auch ein Abstecher nach Fürth liegt von Nürnberg aus nah – hier: Blick vom Rathausturm auf Innenstadt und Fußgängerzone. Foto von kladu / pixelio.de

Auch beliebt: ein Ausflug nach Fürth

Nicht alle, aber viele Wege führen nach Fürth – insbesondere von Nürnberg aus. Wobei von „Weg“ kaum noch die Rede sein kann. Das städtische Wachstum hat Nürnberg und Fürth schon längst miteinander verwachsen lassen; zusammen mit Erlangen stellt das Dreieck das Herzstück Frankens dar. In Sachen Geschichte und Sightseeing sieht es in Fürth kaum schlechter aus als in Nürnberg. Der Grüne Markt mitsamt Gauklerbrunnen sowie die Gustavstraße gelten als Erkennungszeichen der Stadt. Der Vorteil von Fürth ist allerdings, dass es mit knapp 120.000 Einwohnern wesentlich beschaulicher vonstattengeht als in der Schwesterstadt mit einer halben Million Bürgern. Eine ideale Ergänzung also zum pulsierenden Nürnberg. Und die Rückfahrt ins Hotel ist eine Sache von wenigen Minuten.

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