Sobald der Sommer begonnen hat, ist eine Abkühlung immer willkommen. Und das gilt natürlich auch für Kinder, denn diese planschen ebenfalls gern in einem Schwimmbecken. Hierfür stehen unterschiedliche Modelle zur Auswahl, die sich vor allem in der Größe und dem Material unterscheiden. Und auch wenn kein Garten vorhanden ist, kann ein Schwimmbecken aufgestellt werden. Hierfür kann wahlweise der Balkon genutzt werden, denn auch dieser bietet meist genügend Platz für den Badespaß der Kinder.

Was gilt es bei dem verwendeten Material zu beachten?

Beim Kauf eines Schwimmbeckens für Kinder sollte genau geschaut werden, welche Materialien verwendet wurden. Denn in unterschiedlichen Tests wurde festgestellt, dass sich in zahlreichen Schwimmbecken diverse Schadstoffe befanden. Hauptsächlich wurden in den betroffenen Modellen sogenannte Phthalatweichmacher gefunden, welche eigentlich schon seit einigen Jahren für die Verwendung in Kinder- oder Babyprodukten verboten sind.

Kinderschwimmbecken können aus unterschiedlichsten Materialien bestehen. Wichtig ist nur, dass keine Weichmacher enthalten sind, denn diese könnten den Kleinen schaden. Viele Hersteller bewerben ihre Produkte damit, dass sich diese Stoffe eben nicht darin befinden. Sicher ist dies jedoch nur, wenn das jeweilige Produkt nach der sogenannten EU-Richtlinie 2005/84/EG gefertigt wurde. Denn diese besagt, dass keine Phthalate vorhanden sind. Zudem können Eltern auch Produkten vertrauen, die über ein TÜV-Siegel für diese Zwecke verfügen.

Unterschiedliche Größen und Formen

Natürlich sollte vor dem Kauf genau gemessen werden, wie viel Platz zur Verfügung steht. Gerade wenn der Pool auf dem Balkon aufgestellt werden soll, ist dies sehr wichtig. Da es sich zumeist um Kinder handelt, die noch nicht schwimmen können, sollte das gewünschte Modell nicht zu tief sein. Was die Form angeht, ist das Angebot ebenfalls sehr groß. So kann ein Badepool für kleine Kinder in verschiedenen Varianten bei einem Fachhändler vor Ort oder auch im Internet ausgesucht werden.

Viele Modelle sind wie ein Ring aufgebaut und bestehen aus drei separaten Kammern. Dies hat den Vorteil, dass nicht das ganze Becken beschädigt wird, wenn eine dieser Kammern ein Loch hat. Und dies kann schnell entstehen, wenn die Kleinen in dem Becken toben. Um das Loch zu flicken, kann das zumeist im Lieferumfang enthaltene Flickzeug genutzt werden. Weitere Modelle sind zum Beispiel wie ein Fliegenpilz aufgebaut und haben eine Überdachung, welche die kleinen im Hochsommer vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Geachtet werden sollte auch darauf, dass das gewünschte Modell über einen gepolsterten Boden verfügt, damit es die Kleinen so gemütlich wie eben möglich haben. Als Alternative kann jedoch auch die Fläche unter dem Pool mit speziellen Decken oder Planen ein wenig gepolstert werden.

Auch Eltern, die weder Garten noch Balkon haben, können ihrem Nachwuchs eine Badegelegenheit bieten. So kann ein passendes aufblasbares Modell einfach in der Badewanne oder auch der Dusche untergebracht werden. Eine schöne Idee ist es, wenn das gewählte Schwimmbecken in Form eines vom Nachwuchs geliebten Tiers gestaltet ist, wie zum Beispiel einer Ente. Falls hingegen ein Garten vorhanden ist, ist auch eine zweiteilige Muschel eine tolle Idee. Diese vereint gleich zwei gern genommene Freizeitaktivitäten, in dem sich auf der einen Seite ein Schwimmbecken und auf der anderen ein Sandkasten befinden kann. Bei schlechtem Wetter kann der Sand und das Wasser entfernt und die Muschel ganz einfach zugeklappt werden.

Video: Glückliches Kind im eigenen Schwimmbecken

Nachdem der Sommer vorbei ist und die Temperaturen langsam abkühlen, sollte das Schwimmbecken unbedingt gereinigt werden. Der ideale Zeitpunkt ist Anfang Herbst, da es ab dann meist nicht mehr genutzt wird. Und dieser Schritt ist sehr wichtig, da sich im Laufe der Zeit zahlreiche Keime im Becken ansammeln, wie zum Beispiel Algen, Erde und Sand, tote Insekten, Körperflüssigkeiten oder auch heruntergekommene Blätter.

Sicherheit steht an erster Stelle

Neben den bereits erwähnten Punkten, die es bei einem Kinder-Schwimmbecken zu beachten gibt, steht die Sicherheit des Kindes ganz oben. So sollten die Eltern immer ein Auge auf den Nachwuchs haben, wenn er gerade planscht. Wenn zum Beispiel das Telefon klingelt, sollten die Kleinen niemals alleine zurückgelassen werden. Besser ist es das Telefon einfach klingeln zu lassen oder das Kind mit ins Haus zu nehmen. Ansonsten kann es geschehen, dass das Kind ausrutscht oder Wasser verschluckt und im schlimmsten Fall sogar ertrinkt.

Um das Becken herum sollten sich keine potenziell gefährlichen Gegenstände befinden, an denen sich die Kleinen verletzen könnten, wie zum Beispiel Gartenscheren oder Gartenmesser. Wenn das Becken über keinen integrierten Sonnenschutz verfügt, sollte es im Schatten aufgestellt werden oder es wird ein großer Sonnenschirm aufgespannt, der für Schutz vor einem Sonnenbrand sorgt. Bei sehr kleinen Kindern sollte zudem kein kaltes, sondern eher lauwarmes Leitungswasser genutzt werden. Natürlich kühlt auch dieses sich irgendwann ab und spätestens dann, wenn der Nachwuchs blaue Lippen hat oder zittert, sollte der Badespaß für diesen Tag beendet und das Kind ins Warme gebracht werden.

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